Wohnen und Mehr (WuM) Bremen e.V.

Verein zur Förderung innovativer und generationenübergreifender Lebens- und Wohnformen

 

Satzung

 

§ 1

Name, Sitz und Rechtsform

1. Der Verein führt den Namen „Wohnen und Mehr (WuM) Bremen e.V.“ -
Verein zur Förderung innovativer und generationenübergreifender Lebens- und Wohnformen
und ist unter der Nr. VR 6279 beim Amtsgericht Bremen im Vereinsregister eingetragen.

2.  Der Verein hat seinen Sitz in Bremen.

3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Ziel und Zweck

1.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

2.   Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe.

3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

-  Informationsverbreitung über bestehende generationsübergreifende Wohnprojekte

- Vermittlung von Unterstützung für die Organisation selbstbestimmten Lebens

- Moderation von Zusammenkünften von Interessierten

- Erstellung einer Datenbank als Informationsquelle für Interessierte

- Vermittlung von Kontakten zu anderen Interessierten

- Austausch von Informationen und Erfahrungen

- Veranstaltungen von Kursen, Seminaren, Vorträgen und Exkursionen

- Aufklärung über Alternativen zum Betreuten Wohnen und Altenheim

- Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung der Idee des generationsübergreifenden Wohnens

4.  Der Verein strebt eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und Verbänden gleicher und ähnlicher Zielrichtung an, sowie Organisationen und Behörden, die die Satzungsziele des Vereins unterstützen und fördern.

5.  Der Verein ist konfessionell nicht gebunden und überparteilich.

6.  Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

1.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung.

2.  Die Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden.

3. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten.

4.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5.  Insichgeschäfte nach §181 BGB sind im Ausnahmefall zulässig, soweit sie von der Mitgliederversammlung beschlossen sind.

6.  Der Verein ist berechtigt, Zweckbetriebe zu unterhalten, die unmittelbar auf die satzungsgemäßen Zwecke gerichtet sind.

 

§ 4

Mitgliedschaft

1.  Als Mitglieder können alle natürlichen Personen aufgenommen werden, die die Gewähr bieten, den Verein bei der Verfolgung seiner Ziele in besonderer Weise wirkungsvoll zu unterstützen.

2.  Jedes Mitglied zahlt einen Mitgliedsbeitrag, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

3.  Es besteht die Möglichkeit der Fördermitgliedschaft für natürliche und juristische Personen.

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.

2. Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

3. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand einberufen wird, mit einer Dreiviertelmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder, nach Anhörung der/des Betroffenen.

4.  Die Mitglieder des Vereins können bei Ausscheiden, Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr zurückerhalten, als den Zeitwert ihrer geleisteten Sacheinlagen, soweit entsprechende Regelungen mit dem Verein getroffen worden sind.

 

§ 6

Beiträge und Zuschüsse

1. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich am Anfang des Kalenderjahres fällig.

2. Über die Höhe des Beitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

3. Fördermitglieder entrichten einen Beitrag von mindestens 50,00 Euro/Jahr.

 

§ 7

Organe des Vereins

1.  Die Mitgliederversammlung

2.  Der Vorstand

 

§ 8

Die Mitgliederversammlung

1.  Die Mitgliederversammlung ist oberstes Entscheidungsgremium des Vereins. Die Mitgliederversammlung trifft mit einfacher Mehrheit die Entscheidung in allen Angelegenheiten, die nicht durch die Satzung oder Beschluss dem Vorstand übertragen oder anders geregelt sind.

2.  Die folgenden Aufgaben der Mitgliederversammlung dürfen nicht delegiert werden:

a)  Wahl des Vorstands

b)  Entgegennahme des Berichts des Vorstands

c)  Entlastung des Vorstands

d)  Abwahl des Vorstands oder einzelner Mitglieder

e)  Wahl eines Mitgliedes für Kassen- und Rechnungsprüfung

f)   Entgegennahme und Genehmigung des Finanzplans

g) Beschlussfassung über eingereichte Anträge, Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens nach dessen Auflösung

3.  Einberufung der Mitgliederversammlung

a)  Die Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

b)  In allen Fällen der Einberufung einer Mitgliederversammlung lädt der Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnungspunkte ein.

d)  Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der

erschienenen Mitglieder, es sei denn, die Satzung bestimmt etwas anderes.

Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn mindestens ein Drittel der

Mitglieder erschienen ist. Ist dies nicht der Fall, so hat der Vorstand unverzüglich

gem. § 8, Zif. 3 b) eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung und

unter Hinweis darauf einzuberufen, dass diese Mitgliederversammlung in jedem Fall

beschlussfähig ist.

e)  Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen.

4.  Stimmrecht

a) Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Stimmrechts.

b) Ein Mitglied kann sich bei der Beschlussfassung durch ein anderes vertreten lassen, wobei eine schriftliche Vollmacht erforderlich ist. Vertretene Mitglieder gelten als erschienene Mitglieder.

c) Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.

 

§ 9

Der Vorstand

1.  Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens fünf Personen.

2.  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.

3.  Die Wahl erfolgt auf zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung.

4.  Eine Wiederwahl ist möglich.

5.  Dem Vorstand obliegen hinsichtlich der Geschäftsleitung die Grundsatzentscheidungen sowie die Vorbereitung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung; ferner die Beschaffung und Verwendung der Mittel.

6.   Der Vorstand ist berechtigt, Arbeitsgruppen zu speziellen Themenstellungen einzurichten, eine Geschäftsordnung zu entwickeln sowie die Einsetzung eines Beirats zu beschließen.

§ 10

Rechnungsprüfung

Ein Mitglied wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres als Kassen- und Rechnungsprüfer gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Es darf kein Vorstandsmitglied sein. Der/die Kassenprüfer/in hat die Aufgabe, mindestens einmal im Jahr die Buchführung, sowie Kasse zu prüfen.

§ 11

Satzungsänderung

Auf eine Beschlussfassung über eine Satzungsänderung ist in der Einladung zur Mitgliederversammlung durch den Abdruck der bisher gültigen Textpassage sowie der geplanten Änderung hinzuweisen.

Für einen Beschluss, der eine Satzungsänderung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

§ 12

Auflösung des Vereins

1.  Über die Auflösung des Vereins kann nur eine allein für diesen Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen drei Viertel der erschienenen Mitglieder stimmen.

2.  Bei Beschlussunfähigkeit ist vom Vorstand unverzüglich gem. § 8 Ziff. 3 b) eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ebenfalls mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Erschienenen beschließt.

3.  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

4.  Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

Bremen, den 17.04.2008

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